Ärger im Job? So bleibst Du gelassen

07.12.2018 Überall dort, wo unterschiedliche Menschen zusammenarbeiten, kann es auch zu kleinen oder größeren Konflikten kommen. Dabei spielt es keine Rolle, ob man in der Produktionshalle an der Maschine steht oder mit den Kollegen im Großraumbüro sitzt.

Arbeit nimmt einen großen Stellenwert in unserem Leben dar. Wir verbringen nicht wenig Zeit im Büro, in der Werkstatt oder im Betrieb. Wohl keiner möchte gerne mit Bauchschmerzen zur Arbeit gehen müssen, weil die Stimmung schlecht ist oder es Ärger mit KollegInnen gibt. Nur lässt sich leider nicht immer vermeiden, dass die Zeit auf der Arbeit auch einmal nicht so harmonisch verläuft. Was aber kann man tun, wenn es Ärger im Job gibt?

1. Arbeite so, wie Du es am besten kannst

Es gibt Leute, die an allem etwas auszusetzen, aber keine wirklichen Lösungen parat haben. Ärgerlich ist das, wenn sich jemand über die Art, wie Du arbeitest aufregt, obwohl Du damit seit Langem gut fährst und produktiv bist. In dem Fall heißt es erst einmal möglichst gelassen bleiben und denjenigen fragen, welche Verbesserungsvorschläge er denn anzubieten hat. Meist kommt dann erst einmal gar nichts. Alternativ kannst Du anbieten, ihm zu erklären, warum dieser oder jener Arbeitsablauf für Dich am besten ist. Vielleicht sieht der Kollege oder die Kollegin das dann ein oder die Diskussion verpufft, weil Deiner Argumentation nichts entgegengehalten wird.

2. Nimm Dir nicht alles direkt zu Herzen

Zu einer guten Unternehmenskultur gehört auch ein wertschätzender Umgang miteinander. Dieser zeigt sich zum Beispiel in der Art, wie man mit Fehlern umgeht oder Kritik übt. Kritik ist per se gar nichts Schlechtes, das solltest Du Dir bewusst machen. Ist die Kritik konstruktiv und sachlich, dann ermöglicht sie Dir, Fehler zu erkennen und Dich weiterzuentwickeln. Deshalb solltest Du Dich auf keinen Fall persönlich angegriffen fühlen, wenn etwa Dein Vorgesetzter Dich zum Feedback-Gespräch lädt und gewisse Dinge kritisiert. Nehme das lieber als Chance, besser zu werden, in dem, was Du tust.

3. Nicht über jede Kleinigkeit aufregen

Menschen sind unterschiedlich. Das zeigt sich auch in ihren Angewohnheiten oder in kleinen Ticks, die anderen durchaus schon mal auf den Keks gehen können. Statt Dich darüber aufzuregen, dass Dein Kollege bei der Arbeit schief singt oder ständig mit dem Kugelschreiber klickt, solltest Du ihm am besten auf humorvolle Art darauf aufmerksam machen, dass Du Dich dadurch gestört fühlst und Dich nicht auf Deine Arbeit konzentrieren kannst. Sprich den Kollegen oder die Kollegin aber am besten dann an, wenn kein anderer zuhört. So stellst Du ihn nicht bloß und die Chance darauf, dass er einsieht, dass sein Verhalten störend ist, ist umso größer. Generell hilft es immer zu reden – und das am besten lieber früh, bevor sich Ärger aufgestaut hat und es tatsächlich zu Streitigkeiten kommt.

4. Versuche, gemeinsame Lösungen zu finden

Wenn Andeutungen nicht weiterhelfen, solltest Du aktiv das Gespräch mit dem Kollegin oder der Kollegin suchen – vielleicht sogar in Ruhe nach Feierabend. Wer weiß, es könnte ja auch etwas geben, das ihn oder sie stört. Versucht gemeinsame Lösungen zu finden. Wenn man ein bisschen aufeinander zu geht, ist das in den meisten Fällen einfacher als Du denkst. Was Du auf jeden Fall vermeiden solltest ist es laut zu werden, mit anderen zu lästern oder irgendwelche Intrigen zu spinnen. Das macht es in jedem Fall schlechter. Klappt es gar nicht mit der Einigung, kann man auch einen Kollegen, dem beider vertrauen, oder einen Vorgesetzten einbeziehen, der als neutrale Person beiden Seiten zuhört und Ideen zu einer Lösungsfindung mit einbringt.


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