Serviceangebot mit Signalwirkung

24.01.2019 Im firmeneigenen Kalibrierlabor von hotset erhalten auf Kundenwunsch gefertigte Temperatursensoren ihre messtechnische Klassifizierung und ein Prüfzeugnis auf der Grundlage der DIN EN ISO/IEC 17025. Mit diesem dokumentierten Nachweis der Messgenauigkeit seiner Sensoren stärkt der Thermodynamik-Spezialist nicht nur seine internationale Marktposition als Systemhersteller und Outsourcing-Partner, sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit all jener Kunden, die kalibrierte Sensoren in ihren Geräten, Apparaten und Anlagen einsetzen. Auf der Testing Expo Europe 2018 in Stuttgart stellt hotset das aktuelle Leistungsspektrum seines Kalibrierlabors vor.

Weltweit gehören die Thermoelemente und Widerstandsthermometer der Produktlinie hotcontrol von hotset heute für viele Geräte- und Anlagenbauer zu den unverzichtbaren Standard-Komponenten. Die Sensoren stehen als einsatzfertige Module in verschiedenen Bauformen parat und lassen sich – je nach Variante – für die berührende Temperaturmessung fester, flüssiger und gasförmiger Medien nutzen. Sie punkten mit hoher Messgenauigkeit und schnellen Ansprechzeiten und bewähren sich in vielen Branchen als langzeitstabile, prozesssichere Sensorlösung für hohe Temperaturbereiche bis weit über 1.000°C. Ihr Einsatzgebiet reicht von der Kunststofftechnik und dem Automobilbau über die Stahl- und Keramikindustrie bis hin zu Pharma- und Chemietechnik sowie Energiewirtschaft und Verpackungstechnik. In seiner Rolle als Systementwickler und Outsourcing-Partner setzt hotset seine Sensoren auch bei der Realisierung kundenspezifischer Thermodynamik-Aggregate oder verfahrenstechnischer Sonderlösungen ein.

Rückführung auf internationale SI-Einheiten
Auf der diesjährigen Testing Expo Europe (5.-7.6.2018) in Stuttgart wird hotset neben einer Auswahl seiner hotcontrol-Thermoelemente und -Widerstandsthermometer auch eine zusätzliche Serviceleistung vorstellen, die derzeit für immer mehr Sensoren-Anwender an Bedeutung gewinnt. Auf seinem Stand 1481 in Halle 10 präsentiert das Unternehmen erstmals vor größerem Publikum sein Angebot, bestellte Temperatursensoren normenkonform kalibrieren zu lassen. „Das hat Signalwirkung für den Markt“, sagt Produktmanager Adrian Strojny und erklärt, „dass die messtechnische Genauigkeit der Temperatursensoren durch die Rückführung auf internationale SI-Einheiten – die sogenannten Normalen – nachgewiesen und dokumentiert wird“. Diese Kalibrierungen führt hotset seit 2015 in einem eigens dafür eingerichteten Prüflabor durch, dessen Leistungs- und Angebotsspektrum seitdem kontinuierlich ausgebaut wird. Die normative Basis für alle Prüfprozesse und ausgestellten Zertifikate bildet die DIN EN ISO/IEC 17025.

Normenkonforme Kalibrierung als Marktvorteil

Vom Angebot des hotset-Kalibrierlabors profitieren die Kunden des Unternehmens auf zweifache Weise: Zum einen erhalten sie mit dem entsprechenden Prüfschein einen Beleg über die Messgenauigkeit der Sensoren und können sicher sein, dass sie ein einbaubereites, normenkonformes und nach dem neusten Stand der Technik gefertigtes Produkt erhalten. Zum zweiten versetzt sie die hotset-Kalibrierung in die Lage, die Qualitätsanforderungen ihrer eigenen Kundschaft zu erfüllen und den Nachweis erbringen zu können, dass sie für ihre Geräte oder Anlagen tatsächlich nur zertifizierte Temperatursensoren verwenden. Dazu sagt hotset-Produktmanager Adrian Stroiny: „Vor allem für unsere Abnehmer in der Automobilindustrie, im Industrieofenbau sowie im Zulieferwesen für die Luft- und Raumfahrt hat unsere Kalibrierung gemäß DIN EN ISO/IEC 17025 einen hohen Stellenwert. Als Nachweis erhalten sie von uns einen Werksprüfschein, der als Abnahmeprüfzeugnis 3.1 nach DIN EN 10204 gilt. Damit decken sie beispielsweise auch viele branchentypische Vorgaben ab – so etwa die internationale SAE-Spezifikation AMS 2570 E für die Herstellung thermischer Verarbeitungsanlagen zur Wärmebehandlung, die in diesem Fall für die Thermoelemente gilt.“ Für viele Geräte-, Apparate- und Anlagenbauer ist das Kalibrierzertifikat der hotset-Sensoren also ein wichtiger Faktor zur Behauptung und Stärkung ihrer internationalen Marktposition.

Zukünftig auch Re-Kalibrierung

Das Kalibrierlabor von hotset ist technisch voll ausgestattet und bietet mit Kalibratoren, Multimetern, Multiplexern und Vergleichsstellen alles, was zur messtechnischen Prüfung der Temperatursensoren bei 0°C und im Temperaturbereich von 150°C bis 1.200°C benötigt wird. Routinemäßig kontrolliert das Labor nicht nur die fertigen Sensoren aus der hotset-Produktion, sondern auch die eintreffenden Zulieferteile für deren Herstellung – also beispielsweise das Mantelmaterial. Aufgrund der wachsenden Nachfrage nach kalibrierten Sensoren plant das Management von hotset derzeit die Anschaffung weiterer Kalibrieröfen und -bäder. Wie Produktmanager Adrian Strojny berichtet, „sind es derzeit insbesondere der Maschinenbau und die Automobilindustrie – hier vor allem die Hersteller von Motorprüfständen –, die zunehmend Bedarf anmelden. Außerdem ist es unser Ziel, die Kalibrierung künftig auch für die Sensoren von Fremdherstellern anzubieten und die Re-Kalibrierung gebrauchter Temperatursensoren mit ins Programm aufzunehmen.“


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