Roboter „Pepper“ verbreitet gute Laune im GFO Seniorenzentrum Franziskaner-Hof Attendorn

18.11.2020 Er kann tanzen, Witze reißen und Pantomime. 1,20 Meter ist er groß und bewegt sich auf Rollen. Seine großen Augen schauen nicht nur freundlich drein, sondern leuchten auch in verschiedenen Farben. „Pepper“ ist ein Roboter – entwickelt und konstruiert, um Menschen Freude zu bereiten. 

Zu einem ersten Besuch im Seniorenzentrum Franziskaner-Hof Attendorn kam „Pepper“ in Begleitung von Felix Carros und David Unbehaun sowie Studierenden der Universität Siegen - natürlich unter den Coronaschutz- und Hygienestandards. Nach ersten Berührungsängsten waren die Bewohner- und Mitarbeiter*innen schnell begeistert und machten Gedächtnisspiele, Rätsel und Reaktionsübungen. Ein willkommener Nebeneffekt: „Pepper“ verbreitet auch gute Laune. Er hat Sensoren am Kopf und an den Fingern, kann hören, sehen, sprechen und sogar Stimmlagen und Emotionen erkennen.

Entwickelt wurde der Roboter in Frankreich. „Pepper“ war bereits Teil des Projekts „Anwendungsnahe Robotik in der Altenpflege“, kurz ARiA, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wurde. „Pepper“ ging zusammen mit einem Forschungsteam der Universität Siegen und der Fachhochschule Kiel auf Tour. „Wie sieht unsere Arbeit mit Robotern in der Betreuung aus?“ Dieser Frage gingen die Wissenschaftler beider Hochschulen nach und arbeiten nun an weiteren Forschungsformaten auch im Kontext der GFO Altenhilfe.

Die Hausgemeinschaft im Franziskaner-Hof freut's – sie sind schon gespannt auf den nächsten Besuch von „Pepper“. Und dieser Besuch wird schon wissenschaftlich vorbereitet: Im Rahmen seiner Magisterarbeit plant ein Studierender der Universität Siegen seine praktische Forschungsphase mit „Pepper“ im Franziskaner-Hof. Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen dürfen gespannt sein…






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