Aktuelles aus Südwestfalen


Lachmann & Rink GmbH
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Industry wird smart – L&R zeigt, wie’s geht

Das Big Picture der Digitalisierung

Industry wird smart – erfolgreich transformieren, wir zeigen wie. Mit konkreten Umsetzungsbeweisen dreier Kunden-Business-Cases demonstriert die Lachmann & Rink GmbH sowohl in Freudenberg als auch am Standort Dortmund, wie sie durch maßgeschneiderte Digitalisierungsstrategien den Pain der Kund:innen in zuverlässige Lösungen transformiert. Jede Herausforderung löst das Entwicklungszentrum individuell. Was bleibt, ist der Fokus: Passgenauigkeit auf die spezielle Anwendung bei höchster Effektivität.

Innovations-Hotspots der Digitalisierung
Im Raum Südwestfalen ist die Lachmann & Rink GmbH (L&R) als größtes Entwicklungs- und Beratungszentrum für Industriesoftware anerkannt. Von hier begleitet sie die Digitalisierungsvorhaben von Technologie- und Weltmarktführern über deren kompletten Entwicklungsprozess zum Projekterfolg. Seit 2018 ist das inhabergeführte Unternehmen durch einen weiteren Standort in Dortmund vertreten. Dortmund beweist sich fortlaufend als innovativste Stadt Europas. Was vielen unbekannt ist: Im letzten Jahr setzte sich Dortmund als Gewinnerin des iCapital-Awards durch und stellte ihre Qualität als „Innovationsnährboden“ neuester Forschung- und Entwicklungsdurchbrüche dar. Diese Auszeichnung gilt als deutsche Premiere, denn als erste Stadt des Landes darf Dortmund diesen Titel tragen.
„Schon weit im Vorfeld haben wir das Potenzial Dortmunds erkannt und dort einen zweiten Geschäftsstandort aufgebaut“, so Claudius Rink, geschäftsführender Gesellschafter von Lachmann & Rink. „Dortmund ist für uns der ideale Innovations-Hotspot, um Trends und Digitalisierungsvorhaben von morgen frühzeitig auf den Radar zu nehmen“, so Claudius Rink, „dennoch bleibt jede Branche, jedes Unternehmen, jedes Produkt und jeder Fertigungsprozess individuell zu betrachten“.
Jede Digitalisierungsstrategie und jede Software-Lösung, die L&R mit und für seine Kunden entwickelt, muss individuell passend sein. Dazu braucht es neben dem Denken über Systemgrenzen hinweg auch fundierte Erfahrung. Erfahrung kommt aus grundlegendem Know-how der Software-Entwicklung sowie dem Wissen und Verständnis für KI und IIoT. Wie L&R das konkret umsetzt, demonstrieren sie anhand dreier Kunden-Business-Cases und deren maßgeschneiderte Digitalisierungsstrategien.

Revolution im Maschinenbau, in der Supply Chain und Lagerhaltung
Das PARTBOX-Projekt aus dem Hause L&R sorgte kürzlich für großen Wirbel. Mit ihm räumten Lachmann & Rink gleich zwei begehrte IT-Awards ab. Die Awards prämieren die außergewöhnliche Innovationskraft, die die Softwareentwicklung durch L&R für die PARTBOX auszeichnet. Auch deren Nachhaltigkeit in Ökonomie und Ökologie wurde prämiert. Damit nicht genug, denn zudem wurden die Nachhaltigkeitsbemühen als Unternehmen von der Jury genau unter die Lupe genommen. Und L&R konnten überzeugen, denn sie leisten einen großen Beitrag mit ihren Anstrengungen zugunsten Ökonomie, Ökologie und sozialer Verantwortung.

„Mit der PARTBOX-Lösung ist es uns gelungen, dank des 3D-Drucks, echte Waren digital zu übertragen und erst vor Ort auszudrucken“, so Dr. Martin Pyka, PARTBOX-Projektleiter bei Lachmann & Rink. „Als erstes digitales Lagerhaus für Ersatzteile, Werkzeuge und Betriebsmittel ersetzt sie Dutzende von Regalen und Kisten. Das beschleunigt Geschäftsprozesse und reduziert Logistikkosten und damit den CO2-Fussabdruck“, so Dr. Pyka. Kunden stellen ihr benötigtes Bauteil mit der PARTBOX per Click-and-Print her, on-demand, im eigenen Betrieb, mit schnellstmöglicher Verfügbarkeit, in beliebigen Losgrößen. Die PARTBOX ist eine Entwicklung von Lachmann & Rink für die Schubert Additive Solutions GmbH, die die Potenziale des Einsatzes von 3D-gedruckten Teilen in den Prozessketten der Verpackungsmaschinenindustrie erkannt hat. Das Unternehmen ist eine Tochter der Gerhard Schubert GmbH, dem weltweit anerkannten Marktführer für Toploading-Verpackungsmaschinen.

Erstes intelligentes, selbstlernendes Produktleitsystem
Der weitere Business-Case, der von sich reden macht, trägt den klangvollen Namen „Sophie“. Sophie ist ein Produkt Künstlicher Intelligenz und eine Spezialentwicklung für die schaumstoffverarbeitende Industrie. Mit einem modularen MES (Manufacturing Execution System) vernetzt Sophie den gesamten Schaumstofffertigungsprozess zum Wohle der gesamten Wertschöpfungskette.
Alle Bestandteile der am Produktionsprozess beteiligten Maschinen – vom Tanklager der Produktionsstoffe bis zum fertigen Endprodukt – sprechen die gleiche Sprache und kommunizieren miteinander. Sophie lernt fortlaufend hinzu, um zunehmend effizienter zu werden. Damit kann sie proaktiv Handlungsempfehlungen geben sowie die Produktion nach den individuellen Zielen und Fokussen der Kunden optimieren: Erhöhen der Produktqualität und Flexibilisierung bei gleichzeitigem Reduzieren von Durchlaufzeiten, Abfall, Stückkosten, CO2-Emission etc.

Stillstandzeiten aufdecken und vermeiden
Ein dritter Business Case gründet auf der Kooperation mit den Dortmunder Data Scientist der Point 8 GmbH. Ihre Mission: Das Beantworten der Fragen „Warum steht die Maschine oder meine Produktion, wie steht es um die Gesamtanlageneffektivität (OEE)?“
Ihre KI-Expertise von Point 8, die sich auf tiefgreifende CERN-Erfahrung und Pioniergeist gründet, birgt immer eine gewisse „Magie“ in sich: Muster erkennen, identifizieren, Voraussagen treffen. Aber die Data Scientist betonen, dass es keinen „KI-Zauberstab“ gibt, den man mal eben anlegen kann. „Unsere Daten-Analyse basiert auf Alarm-, Meldungs- und Statusdaten von Maschinen, die oftmals erfasst, jedoch meist ungenutzt liegen bleiben. Wissenschaftlich identifiziert und routiniert interpretiert, decken sie ungenutztes Potenzial auf, das es anschließend wirtschaftlich auszuschöpfen gilt“, so Dr. Florian Kruse, Geschäftsführer und Gründer der Point 8 GmbH.

Investition ins Heute ist die Wirtschaftlichkeit von morgen
„Sowohl der Markt als auch die Kundenresonanz spiegeln unsere Erfahrung wider“, resümiert Claudius Rink. Die Verschmelzung von IT und OT (Operations Technologie) hat längst stattgefunden. Eine smarte Industry beeinflusst das Wachstum und die Zukunftsfähigkeit des Maschinenbaus. „Betriebliche Effizienz, schlanke Prozesse sowie Kostenreduzierung machen die Amortisierung der Software-Entwicklungskosten überschaubar. Sowohl am Standort Dortmund als auch in Freudenberg treiben wir die Digitalisierung unserer Kunden voran. Beide Geschäftsstandorte sind unser Innovations-Hotspot auf das Big Picture der Digitalisierung“, fasst Claudius Rink zusammen.


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09.12.2022 Unternehmensnachrichten Nach Oben