FSJ bei der GFO - Julia´s Einblick

16.12.2020

FSJ bei der GFO - Julia´s Einblick

 
Julia macht aktuell ein FSJ im GFO Seniorenzentrum Franziskaner-Hof in Attendorn und nimmt euch mit in Ihren Alltag.

#steckbrief
  • Name: Julia Kroll
  • Alter: 18
  • Einrichtung: Seniorenzentrum Franziskaner-Hof Attendorn  

#fragenhagel #fsj #gfo

1.       Warum hast du dich für ein FSJ entschieden?

Eigentlich wollte ich ab November mit dem Bachelor Studiengang Physiotherapie beginnen, jedoch bekam ich für dieses Jahr eine Absage. Für mich war sofort klar, dass ich einer sinnvollen Arbeit mit Menschen nachgehen will, solange ich auf den Platz an der Uni warte. Letztendlich bin ich bei der 'IN VIA' Beratungsstelle Finnentrop gelandet, wo mir die Möglichkeit des kurzfristigen Freiwilligen Sozialen Jahres geboten wurde. Schnell konnte ein Termin für ein Vorstellungsgespräch gefunden werden, welches zu einem positiven Abschluss kam. Glücklicherweise waren noch Stellen in meiner Nähe zu besetzen und ich musste mich nur noch entscheiden, wo ich das Freiwillige Soziale Jahr absolvieren will. 

2.       Warum absolvierst du dieses bei der GFO im Seniorenzentrum Franziskaner-Hof?

Ich durfte die Einrichtung schon vor knapp drei Jahren kurz kennenlernen, als ich ein zweiwöchiges Schulpraktikum in einer Physiotherapie-Praxis gemacht habe. Ich konnte mich an die freundliche, offenherzige Atmosphäre erinnern und war begeistert dort das FSJ leisten zu können. Seit dem 02. November 2020 freue ich mich im Franziskaner-Hof eingesetzt zu sein. 

3.       Wie sieht dein Arbeitsalltag aus?

Mein Arbeitstag beginnt um 9 Uhr morgens. Zusammen mit dem Team wird besprochen, welche Bewohner*innen besucht werden sollen und welche Aktivitäten und Veranstaltungen anstehen. Nach der Planung schnappe ich mir verschiedene Bücher und Spiele, besuche die Bewohner*innen auf ihren Zimmern und dokumentiere die Ereignisse im Anschluss am PC. Um 12 Uhr bekommen die Bewohner*innen das Mittagessen angereicht oder gehen dafür in die Caféteria. In der Zwischenzeit kümmere ich mich um die Haustiere (4 Vögel, einige Fische und eine Schildkröte) oder um die im Wachkoma liegenden Bewohner*innen. Gegen 12:30 Uhr gehe ich zum Mittagessen und anschließend in die Pause bis 13:30 Uhr. Die Dokumentation der Einzelbesuche wird beendet und der jeweilige Wohnbereich wird beispielsweise für das am Nachmittag stattfindende Kreativangebot vorbereitet. Entweder werden die Tische mit Zeitung ausgelegt, Bastelmaterial bereitgestellt und die Teilnehmer*innen nach und nach zum Basteltisch gebracht oder es findet ein Angebot in der Wohnküche statt. Dort kann zum Beispiel gekocht oder Bingo gespielt werden. Start des jeweiligen Angebotes ist um 15:30 Uhr und Ende um kurz vor 17 Uhr. Im Anschluss wird aufgeräumt und die Gruppenbetreuung dokumentiert. Feierabend ist in einem Sozialen Beruf nie genau auf eine bestimmte Uhrzeit festzulegen, aber gegen 17 Uhr dürfen wir in den Feierabend gehen. 

4.       Was macht dir besonders Spaß?

Ganz besonders viel Spaß macht mir die Gruppenbetreuung, sei es nur ein kleines Bewegungsangebot oder eine Kreativiteinheit, solange man etwas aktiv mit den Bewohnern unternehmen kann, bereitet mir das Freude. 

5.       Was kannst du anderen jungen Menschen mit auf den Weg geben?

Ich kann euch aus Erfahrung sagen, dass ihr euch keine Sorgen machen müsst, wenn ihr nicht sofort einen Studienplatz/Ausbildungsplatz bekommt. Es gibt so wunderbare Möglichkeiten die Wartezeit sinnvoll zu nutzen. Für mich war das FSJ die richtige Entscheidung und ich habe es noch keinen Tag bereut. Klar, man sammelt Erfahrungen und will seinen Horizont erweitern, aber das aller Wichtigste ist meiner Meinung nach, dass einem die Möglichkeit gegeben wird, sich selbst besser kennenzulernen und zu sehen, wie man an den zu erfüllenden Aufgaben wachsen kann.

Bleibt gesund!


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