25 Jahre Toptube: 1,6 Millionen Rohre in 2018 gefertigt

13.09.2019

Mit dem Auftrag für die neue S-Bahn in Berlin ging es 1994 in Schmallenberg los

Die Erfolgsgeschichte der heutigen Toptube Rohrbearbeitung GmbH in Bad Fredeburg begann vor einem Vierteljahrhundert. Mit einer guten unternehmerischen Idee und einem beeindruckenden Projekt startete man 1994, damals noch in Schmallenberg, als Teil der transfluid Maschinenbau GmbH. Die Toptube-Gründer Ludger Bludau und Gerd Nöker erinnern sich: „Der erste Auftrag in dieser Zeit war ein Paket, das die Fertigung sämtlicher Rohre für die neu entwickelte S-Bahn Berlin beinhaltete. Wir waren damals erstaunt wie viele Rohre in solchen Systemen eingesetzt werden – Rohre, um Türen öffnen zu können oder Rohre für die Bremsanlage.“

Mit der erfolgreichen Umsetzung und steigender Rohr-Nachfrage der Kunden, vor allem aus den Bereichen Maschinenbau, Hydraulik und der Heiztechnik, wuchs auch das Selbstbewusstsein für die eigene Stärke im Markt.

Toptrade hat eigenständig Fahrt aufgenommen

Der Weg war vorgezeichnet. So wurde im Jahr 2000 das nun völlig eigenständige Unternehmen, zunächst unter dem Namen Toptrade, ins Leben gerufen. „Der damalige Plan war es, Rohrsysteme zu produzieren, aber auch parallel einen Komponentenhandel zu betreiben“, blickt Gerd Nöker zurück. „Zu der Zeit waren sechs Mitarbeiter beschäftigt. Bis auf einen Mitarbeiter, der in den wohlverdienten Ruhestand ging, sind heute noch alle bei uns und haben die gesamte positive Entwicklung maßgeblich mit beeinflusst. Aktuell sind 54 Mitarbeiter in unserem Team.

Auch dies zeigt, dass wir in den letzten 25 Jahren gemeinsam vieles richtig gemacht haben.“
Das machte auch bereits das gesunde Wachstumspotenzial von Toptrade deutlich. Die Firma beschäftigte 2001 schon 21 und sechs Jahre später 37 Mitarbeiter. „Wir haben unser Wissen als Spezialisten immer mit hervorragenden Technologien verbunden. So können wir unseren Kunden, auch wenn sich ihre Märkte verändern, immer top Ergebnisse liefern. Diese Sicherheit ist eine unserer großen Stärken als Team und zahlt auf unseren Erfolg in all den Jahren ein", so Stefan Hilger, Mitarbeiter der ersten Stunde und heute Leiter Technologieanwendung und Prozessentwicklung bei Toptube.

Erweiterung „Auf der Lake“ mit weiter wachsendem Erfolg

Es folgten weitere Investitionen in die Zukunft, vor allem mit dem Erwerb eines Grundstücks im Gewerbegebiet „Auf der Lake“ und der Errichtung einer 1.250 m² großen Produktionshalle in 2007.
Hiermit waren die Möglichkeiten geschaffen, das Unternehmen weiterzuentwickeln. Inzwischen vertrauten zahlreiche neue Kunden auf die Leistungen der Rohrfertigungsspezialisten. Viele Fahrradständer für kommunale Einrichtungen kamen aus Schmallenberg und ebenso Rohre für Windkraftanlagen oder für die Bremsanlagen in LKW.

Mit dem beeindruckenden Erfolg und nun 46 Mitarbeitern im Jahr 2010, wurde die Fertigung viel zu klein. „Wir trafen schon 2009 die Entscheidung für das Unternehmen, auf der grünen Wiese eine komplett neue Firma aufzubauen“, so Gerd Nöker. „Und weil am Standort in Schmallenberg leider keine entsprechenden Grundstücke zur Verfügung standen, haben wir uns für ein Grundstück im Holzgewerbepark in Bad Fredeburg entschieden.“

1,5 Millionen Euro in den Neubau in Bad Fredeburg investiert

Diesmal wurden erneut Nägel mit Köpfen gemacht und mit der Neuinvestition von 1,5 Millionen Euro war 2010 das neue Gebäude bezugsfertig. Toptrade hatte sich mit der hochwertigen Bearbeitung von Rohren einen Namen gemacht. Insbesondere diese gute Position am Markt führte zum Entschluss einer Umfirmierung, die die Kernleistung noch deutlicher herausstellte.

Der Name Toptube entstand und wurde als starke Marke gefestigt. Die Produktionsfläche hatte sich mit dem neuen Standort auf 2.550 m² verdoppelt und der Neubaukomplex bot zusätzlich ein Verwaltungsgebäude sowie ansprechende Sozialräume. Ganz nebenbei wurde 2010 für Toptube ein Patent erteilt, um Sonnenkollektoren effektiv und sicher miteinander zu verbinden.

Investitionen für die Zukunft in 2019

„In 2019 haben wir noch einmal die Fläche vergrößert. Dabei haben wir besonderen Wert auf größere Sozialräume gelegt, weil mittlerweile in der Fertigung immer mehr Frauen beschäftigt sind“, erläutert Gerd Nöker. Für die Qualitätskontrolle wurde zudem ein neuer Messraum geschaffen und es wurden entsprechende Messmaschinen installiert.

Darüber hinaus investierte Toptube weitere 800.000 in verschiedenste Maschinen und Anlagen sowie in eine zusätzliche Fläche von 7.250 m². Damit ist reichlich Platz für die weitere Erfolgsgeschichte des heimischen Unternehmens gesichert. So blicken die beiden Inhaber und die Belegschaft zuversichtlich in die Zukunft. Aber auch mit Blick auf die Historie hat das Toptube-Team heute einiges zu feiern. Vor allem sich selbst.




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