Was jetzt zählt - sieben Tipps für deine Jobsuche

Die unruhigen und unsicheren Zeiten halten an - auch auf dem Arbeitsmarkt. Die zweite Coronawelle beeinflusst die Jobsuche. Und doch ist der Jobmarkt in Bewegung, während einige Branchen mit Schlagseite zu kämpfen haben, suchen andere händeringend Verstärkung.

Wenn du jetzt an den Start gehst in Sachen neuer Job und diese sieben Regeln beherzigst, kannst du die Situation für dich nutzen:

Mach dich zur Marke
Dein Lebenslauf, dein digitales Profil, deine Referenzen, ein gutes Profilfoto und dein Netzwerk bilden gemeinsam deine Marke, sie prägt den ersten Eindruck. Gestalte deine Bewerber-Marke attraktiv und mache sie weithin sichtbar. Dein erster Schritt: Lege ein Bewerberprofil bei Karriere Südwestfalen an oder bringe es jetzt auf Vordermann. Check vor allem noch einmal die Verschlagwortung. So finden dich Personaler, werden sogar automatisch über dein Bewerberprofil informiert, wenn sie einen Bewerberalarm angelegt haben, der zu deinen Schlagworten passt. Tipp: Recruiter werfen zuweilen auch einen Blick in Social-Media-Kanäle. 

Werde zum Netzwerker
Netzwerken ist jetzt wichtiger den je. Stelle also eine Liste von Leuten zusammen, die dich unterstützen könnten. Kontaktiere jede Woche drei von ihnen. Eine Whatsapp-Nachricht kann reichen, ein Telefonat ist deutlich besser und sollte folgen. Mach das "new normal" zu deinem Verbündeten und verabrede dich mit ihnen zu einem virtuellen Kaffee.

Werde aktiv
Warte nicht auf passende Stellenangebote, sondern gehe initiativ auf für dich interessante Unternehmen zu und mach dich bemerkbar. Selbst wenn es momentan keine passende Stelle für dich gibt, bitte einfach um ein informelles Interview. Proaktivität macht immer einen guten Eindruck und so hast du einen Fuß in der Tür.

Leg einen Jobalarm! an
Lass dich doch einfach per E-Mail benachrichtigen, sollte ein Job ins Portal eingestellt werden, der zu deiner Suche passt.

Hab Geduld
In HR-Abteilungen brennt es im Moment. Nicht mangelndes Interesse, sondern volle Schreibtische und unsichere Entscheidungswege sorgen für längere Wartezeiten im Bewerbungsprozess. Corona dauert doppelt, hab Geduld.

Nimm Videointerviews unbedingt erst 
Glückwunsch, du hast die Möglichkeit bekommen, dich persönlich vorzustellen? Viele Jobinterviews laufen jetzt digital. Behandle ein Videointerview genauso gewissenhaft wie einen face-to-face-Termin. Bereite Dich vor: Teste zuvor dein Videobild, stimmen Kamerawinkel, Hintergrund und Beleuchtung? Oder steht im Hintergrund noch der Wäscheständer? Viele Konferenzsysteme bieten virtuelle Hintergründe an. Das wirkt verspielt und nicht authetisch, lass lieber die Finger davon! Teste zuvor Dein Mikro, Headsets sind besser als die eingebauten Mikros. Am besten testest du alles kurz mit einem Bekannten. Ist die Internet-Verbindung ok? Unter 20mbit kann das Bild und der Ton ruckeln - und der gute Eindruck ruckelt mit. Informiere Familie und Mitbewohner über deinen Termin, halte den Lärmpegel niedrig und die Zimmertüre geschlossen.

Sei kreativ 
Corona krempelt kurz- und sicher auch langfristig den Joballtag um. Unternehmen sehen es gerne, wenn du signalisierst, dass du auf diese Veränderungen reagieren kannst. Legen jetzt Wert auf Kreativität, selbstständiges Arbeiten und digitale Kompetenz. Trainieren kannst du diese Soft Skills gerade jetzt in virtuellen Kursen von Zuhause aus. Hebe sie dann im Lebenslauf und im Interview hervor.

Jetzt los: Wirf direkt einen Blick in die Jobbörse, täglich kommen neue Stellen dazu! Und: Bei Absagen nicht aufgeben!






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