Teil 9: Die Motivation ist entscheidend

Teil 9: Die Motivation ist entscheidend

Es ist Montagmorgen: Der Beginn einer neuen Woche bedeutet bei vielen Menschen, sich neue oder bereits vergangene Ziele neu zu setzen. Bereits am Vorabend haben Sie sich vorgenommen, in die Woche voller Elan, Fleiß und Motivation zu starten. Sie haben sich als Ziel gesetzt, noch einmal in Zeitungsanzeigen und in Online-Portalen (wie auf karriere-suedwestfalen.de) nach einer neuen Arbeit umzusehen und neue Versuche zu unternehmen, Bewerbungen für eine neue Arbeitsstelle zu verfassen. In diesem Artikel geht es darum, wie sehr die persönliche Einstellung des Menschen das Bewerbungsverfahren beeinflussen kann. Worauf muss ich achten und wie kann ich das Bewerbungsverfahren für mich viel angenehmer gestalten? Um die Fragen zu beantworten und Ihnen hilfreiche Tipps für die Zeit im Bewerbungsverfahren zu geben, ist der Begriff „Motivation“ entscheidend!

Warum wird gerade hinsichtlich der Job-Suche das Thema „Motivation“ als relevant betrachtet?

Im Hinblick auf die Suche nach einem geeigneten Beruf ist für den Bewerber die Selbst-Motivation von großer Bedeutung, da sich im Prozess zwischen dem Suchen nach der Arbeitsstelle sowie das Schreiben von Bewerbungen und dem Warten auf eine Antwort viele Stolperfallen befinden können. Zunächst ist es wichtig, sich beim Schreiben von Bewerbungen immer auf seine Fähigkeiten zu berufen. Dabei ist es nicht nur erforderlich, die eigenen Stärken mit in die Bewerbung zu schreiben, sondern sie vielmehr zu verinnerlichen. Jeder Bewerber sollte sich während des Bewerbungsprozesses immer vor Augen halten, wo genau seine Fähigkeiten liegen und dennoch sollte er sich seinen Schwächen bewusst sein. Allein der positive Gedanke an das eigene Können stärkt das Selbstbewusstsein und wirkt selbstmotivierend.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist, dass manche Arbeitssuchenden viele Bewerbungen schreiben müssen, um eine Zusage auf ein bestimmtes Jobangebot zu bekommen. Auch hier spielt die Motivation eine große Rolle, denn wenn der Arbeitssuchende auf seine Bewerbungen einige Absagen bekommt, kann das Frustration auslösen. Die Energie ist verbraucht, die Hoffnung ist gescheitert und am Ende ist nur noch Enttäuschung und Lustlosigkeit vorhanden. Vor allem hier ist es sehr bedeutend, sich selbst zu motivieren.

Zum einen sollte sich der Bewerber vor Augen halten, dass in seiner Situation auch viele andere Arbeitssuchende sind. Dieses Gefühl, mit der jetzigen Situation nicht alleine zu sein, kann das Selbstvertrauen stärken. Ebenso sollte der Bewerber sein Ziel vor Augen nicht verlieren, sondern es sich immer wieder vergegenwärtigen. Dadurch erkennt der Bewerber wieder, worauf er hinarbeitet und wofür es sich lohnt zu kämpfen. Wenn der Bewerber sich auch hier wieder vor Augen hält, wozu er fähig ist und welche Stärken seinen Charakter bestimmen, dann können diese optimistischen Gedanken weiterhelfen.

Der Bewerber sollte das Bewerbungsverfahren daher auch als eine Möglichkeit sehen, sich selbst besser kennen zu lernen, indem er an seine Grenzen geht. Das Verfassen von Bewerbungen kann anstrengend sein, aber eine positive Einstellung verhilft Ihnen zu mehr Motivation und Erfolg.

„Beginne mit dem Notwendigen,
dann tue das Mögliche -
und plötzlich wirst Du
das Unmögliche tun.“
(Franz von Assisi)

Mit diesem Zitat von Franz Assisi wird deutlich, wo ein positives Denken hinführen kann: In erster Linie geht es um das Erreichen von Zielen! Der Aufwand und die Arbeit sowie die Frustration, das Warten und Bangen zahlen sich am Ende aus, solange die Selbst-Motivation weiterhin vorhanden ist.

Positive Gedanken, Selbstbewusstsein und die Verinnerlichung seiner persönlichen Stärken wirken auf den Bewerbungsprozess ein und können dazu führen, den Bewerbungsablauf viel angenehmer zu gestalten oder einen geeigneten Beruf schneller zu finden. Letztendlich ist es innerhalb des Bewerbungsverfahrens von großer Bedeutung, sich selbst zu vertrauen und die Hoffnung auf einen Beruf nicht aufzugeben, denn durch die Motivation können am Ende Erfolge erzielt werden.


Teil 11: Das duale Studium - Zwischen Hörsaal und Betrieb
Teil 10: Die Suche nach dem Job sinnvoll strukturieren
Teil 8: Gut vernetzt für die berufliche Karriere
Teil 7: Die Initiativbewerbung - Aktivität zeigen
Teil 6: Die Angst vor dem Vorstellungsgespräch besiegen
Teil 5: Das Bewerbungsgespräch - Die letzte Etappe
Teil 4: Die Anlagen - Qualität statt Quantität
Teil 3: Das Bewerbungsfoto - Bilder machen Leute
Teil 2: Der Lebenslauf - Mehr als nur eine Datensammlung
Teil 1: Tipps für ein ansprechendes Bewerbungsanschreiben

Foto: © fotogestoeber / Fotolia



21.07.2016