Nach zweieinhalb Jahren: Erneutes Interview mit Eibach-Azubi Marius Löcker

03.05.2017 Im Dezember 2014 berichtete uns Marius Löcker über seine Ausbildung zum technischen Kaufmann bei der Firma Eibach in Finnentrop. Jetzt, rund zweieinhalb Jahre später, haben wir uns noch einmal mit ihm zusammengesetzt und geschaut, wie es ihm während seiner speziellen Ausbildung ergangen ist und wie sein weiterer Weg aussieht.

Hallo Marius, seit unserem letzten Gespräch sind gut zweieinhalb Jahre vergangen. Wie ist es Dir in dieser Zeit während Deiner Ausbildung zum Technischen Kaufmann bei Eibach ergangen?

Sehr gut. Nachdem ich den technischen Teil der Ausbildung abgeschlossen habe, ging es sofort mit dem kaufmännischen Teil der Ausbildung weiter. Bereits in den ersten Wochen wurde mir deutlich, wie wichtig die technischen Hintergründe auch in dem kaufmännischen Tätigkeitsbereich sind.

Was waren bisher Deine konkreten Ausbildungsinhalte? Woran bzw. womit hast Du in dieser Zeit maßgeblich gearbeitet?

Die Ausbildung besteht ja aus zwei Teilen. Im ersten Teil wurde ich zum Maschinen- und Anlagenführer ausgebildet. Die Ausbildung begann zunächst mit dem Grundlehrgang in der Lehrwerkstatt in Attendorn, bei dem grundlegende Verfahren zur Metall- und Kunststoffverarbeitung vermittelt wurden, z.B. das Drehen, Fräsen und Schweißen.

Nach dieser Grundausbildung durchlief ich die verschiedenen Abteilungen in der Fertigung der Firma Eibach. So konnte ich einen sehr guten Einblick in die Fertigungsabläufe erhalten und aktiv an dem Produktionsprozess teilnehmen. Theoretische Grundlagen wurden im Berufsschul- und Werksunterricht vermittelt. Abgeschlossen habe ich die Ausbildung mit der IHK Abschlussprüfung zum Maschinen- und Anlagenführer.

Der zweite Teil ist die Ausbildung zum Industriekaufmann. Auch hier durchlief ich die einzelnen Abteilungen. Die Ausbildung begann zunächst im Einkauf. Dort erhielt ich Einblicke in die Bedarfsplanung und Materialdisposition. Zu meinen Aufgaben dort zählten z.B. das Kontrollieren von Auftragsbestätigungen, das Auslösen von Bestellungen und die Lieferterminverfolgung.

Daran angeschlossen bekam ich Einblicke im Bereich Kreditorenbuchhaltung. Dort konnte ich selbstständig Zahlungseingänge verbuchen. Auch im Bereich Controlling wurden mir viele Details vermittelt.

Da Du ja nun im zweiten Teil Deiner „Doppelausbildung“ bist: Was sind aktuell Deine Schwerpunkte im Rahmen der Ausbildung?

Meine Schwerpunkte im kaufmännischen Teil der Ausbildung liegen im Bereich Vertrieb, da ich in diesem Bereich auch den praktischen Teil der Abschlussprüfung absolviere. Im Vordergrund stehen hierbei die Angebotserstellung, die Bearbeitung von Bestellungen und die Erstellung von Auftragsbestätigungen unter Berücksichtigung der Fertigungskapazitäten.

Ebenso kann ich die im technischen Ausbildungsteil gewonnenen Kenntnisse bei der Federberechnung sowie der Kundenberatung anwenden. Um meine Englischkenntnisse zu verbessern, erhielt ich die Möglichkeit, einen 4-wöchigen Aufenthalt in England, unter anderem bei Eibach UK, zu absolvieren.

Welche Perspektive siehst Du mittelfristig bei Eibach? Oder möchtest Du doch noch studieren gehen, wie Du es damals überlegt hattest?

Ich werde nebenberuflich noch ein Studium im Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen absolvieren. Dabei handelt es sich um ein Verbundstudium an der FH Südwestfalen in Hagen. Dort finden im Schnitt im 14-Tage-Rhythmus samstags Präsenzveranstaltungen statt, bei denen die zu Hause erarbeiteten Inhalte aus den Lernbriefen vertieft werden.

Zuletzt  eine nicht ganz unwichtige Frage: Was zeichnet Deiner Meinung nach Eibach als attraktiven Arbeitgeber aus?

Als attraktiver Arbeitgeber zeichnet sich Eibach aus, da es sich um ein familiengeführtes Unternehmen mit weltweiten Standorten und hohem Bekanntheitsgrad handelt. Vor allem die Bereiche, in denen die Produkte eingesetzt werden, sind sehr interessant. Diese finden Anwendung im Automobilbereich, im Rennsport und in verschiedensten industriellen Anwendungen, z.B. in der Kraftwerkstechnik, Luftfahrttechnik und als Motorkomponenten, um nur einen kleinen Ausschnitt der Anwendungsbereiche zu nennen.

Auch die überdurchschnittlichen Sozialleistungen und ein angenehmes Arbeitsumfeld sollen nicht ungenannt bleiben.




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