Bewerben in Zeiten von Corona – das bleibt, das hat sich geändert

Ausbildungsleiterin Laura Menke von GEDIA berichtet

Die gute Nachricht vorab: GEDIA bietet auch im nächsten Jahr genauso viele Ausbildungsplätze an, wie üblich, die Bewerbungsphase ist in vollem Gange! Natürlich hat Corona Einfluss auf die gewohnten Abläufe, Hygienemaßnahmen und Abstandsregeln sind ja mittlerweile schon alltäglich.

Doch wie wirkt sich das alles ganz konkret auf die Bewerbungsphase aus? Wir lassen Laura Menke, Leiterin Kaufmännische Ausbildung bei GEDIA Gebrüder Dingerkus GmbH in Attendorn, zu Wort kommen. Sie erklärt, auf was ihr euch einstellen müsst, wenn ihr euch jetzt auf einen Ausbildungsplatz bewerbt.

Keine Messen, kein „Tag der Ausbildung“ = weniger Bewerbungen
Die persönlichen Begegnungen fehlen leider, das merken wir schon, dass wir dieses Jahr keine Schülerinnen und Schüler treffen konnten, wie sonst im Frühling und Frühsommer üblich. Bis jetzt sind auch weniger Bewerbungen eingegangen. Berufsorientierung ist gerade natürlich schwierig. Deswegen erzählen wir auf hashtag-ausbildung.de, was es bedeutet, eine Ausbildung bei GEDIA zu absolvieren. Und wir haben einen Instagram-Account gelauncht, dort kann man schon die neuen Azubi-Kollegen kennenlernen. Corona sollte niemanden davon abhalten, den Schritt in die Berufswelt zu machen, das wäre nicht gut! Informieren kann man sich auch auf anderen Wegen.

Mit einer individuellen Bewerbung herausstechen
Wenn der erste persönliche Kontakt nicht stattgefunden hat, weil wir uns nicht auf Messen oder unserem „Tag der Ausbildung“ begegnen konnten, fehlt natürlich der Aufhänger für das Anschreiben. Da haben wir vollstes Verständnis, trotzdem ist es gut, wenn die Bewerbung sich auf GEDIA und den angestrebten Berufsweg bezieht. Unsere Karrierewebsite, unsere Präsenz auf Karriere Südwestfalen, hashtag-ausbildung.de und unser Instagram-Kanal geben da auf jeden Fall was her. Und wer uns im letzten Jahr persönlich kennengelernt hat, sollte das dringend auch in die Bewerbung schreiben. Auffallen – auch etwas „ausgefallen“ – ist jedenfalls von Vorteil, um in die nächste Runde zu kommen!

Kein Praktikum, keine Panik!
Das Thema Praktikum ist gerade auch schwierig, auch wir haben da welche unterbrechen müssen. In diesem Fall zählt der Wille und somit auch ein ausgefallenes Praktikum. Das gehört auch in die Bewerbung: Wo hätte normalerweise ein Praktikum in welchem Bereich stattfinden sollen?

Mit Maske reinkommen, ohne Maske vorstellen
Beim Vorstellungsgespräch kann man sich wirklich schwer aus dem Weg gehen – aber mit Abstand geht’s: Beim Betreten, an der Zentrale, beim ersten Aufeinandertreffen und dem Weg in den ausreichend großen Besprechungsraum tragen wir alle einen Mund-Nasen-Schutz. Den solltet die Bewerber also dabei haben und vor dem Betreten des Unternehmens aufsetzen. Zudem werden am Eingang die Hände desinfiziert, die reichen wir uns dann tatsächlich auch nicht. Die Räume für die Gespräche sind in der Nähe des Eingangs, damit möglichst wenige Begegnungen stattfinden. Nach dem Platznehmen – natürlich im vorgeschriebenen Sicherheitsabstand - nehmen alle die Masken ab und das Gespräch startet. Video-Gespräche machen wir nicht.

Im Plan: Ausbildungsstart 2020 und 2021 und Ausbildungsverlauf
Mit dem Hygienekonzept als Grundlage wird der Startschuss für den neuen Ausbildungsjahrgang wie geplant am 17. August fallen. Die Azubis aller Lehrjahre sind aktuell in Sachen theoretischem Unterricht im Homeschooling; das funktioniert mit den Tablets, die jeder Azubi nach der Probezeit geschenkt bekommt, und speziellen Materialien für den Online-Unterricht. In der Lehrwerkstatt und allen Unternehmensbereich gelten schon seit Wochen Hygiene- und Abstandsrichtlinien. Wir haben beispielweise die Aufenthalts- bzw. Lehrorte entzerrt: Entweder sind die Azubis in der Ausbildungswerkstatt, in den Fachabteilungen oder lernen zu Hause. Immer donnerstags gibt es den Plan für die nächste Woche. Die Ausbildung stockt also nicht, auch nicht bei den Zwischen- und Abschlussprüfungen.

Aktivitäten während der Ausbildung bleiben bestehen
Wir werden auch mit den nächsten Jahrgängen Unternehmensplanspiele und Einführungsseminare durchführen, daran halten wir fest. Gerade die Teambuilding-Maßnahmen sind uns wichtig, denn wir möchten, dass unsere jungen Mitarbeiter später viele Jahre gut miteinander arbeiten können. Anpassungen bei der Durchführung und ein Hygienekonzept machen das auch hier möglich. Was mit dem Auslandspraktikum wird, das werden wir noch ein wenig abwarten müssen.

Das alles begleitet uns jetzt einfach – grundsätzlich hat Corona keinen Einfluss auf die Qualität unserer Ausbildung, es läuft nur hier und da etwas anders im Moment.

Für 2020 noch zu haben: Ausbildungsplatz zur Fachkraft für Lagerlogistik!
Das ist ein extrem abwechslungsreicher Beruf mit tollen Perspektiven: Man durchläuft viele praktische Bereiche in diesem sehr elementaren Unternehmensbereich und kann sich später am Schreibtisch auf Auftragslogistik und Disposition spezialisieren.

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Unser Tipp für eure Ausbildung bei GEDIA: Checkt das aktuelle Ausbildungsangebot von GEDIA auf Karriere Südwestfalen und schaut auf hashtag-ausbildung.de und dem GEDIA-Insta-Kanal hinter die Kulissen.

Nicht das Richtige dabei? Dann findet ihr auf Karriere Südwestfalen mengenweise weitere Ausbildungsplätze und auf hashtag-ausbildung.de noch mehr Insider-Infos!

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Fotos:
Homeschooling am Tablet
Auf Abstand in der Lehrwerkstatt
Laura Menke, Leiterin Kaufmännische Ausbildung bei GEDIA






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