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Der Drehen und FrÀsen Lehrgang

Hallo ich bin Fynn đŸ™‹â€â™‚ïž,

vielleicht erinnert ihr euch – ich habe neulich einen Bericht ĂŒber die Arbeitsbrille mit SehstĂ€rke 👓 geschrieben. Heute möchte ich von unserem Drehen und FrĂ€sen Lehrgang erzĂ€hlen, wo die Arbeitsbrille einen wichtigen Platz hat. 

Aber erst mal zum Allgemeinen:

Der Drehen und FrĂ€sen Lehrgang auf der LEWA in Attendorn dauerte insgesamt 6 Wochen 🕐. Man startet in einem zweiter-Team đŸ‘«, wobei pro Woche eine neue Gruppe hinzukommt. 
Ich habe mit Leon Richard ein Team gebildet. Nachdem wir zunĂ€chst drei Wochen zum Thema „FrĂ€sen“ geschult wurden, folgte der Schulungsteil „Drehen“. 📝

Drehen vs. FrÀsen:

Der grĂ¶ĂŸte Unterschied zwischen einer Dreh- und einer FrĂ€smaschine ist, dass sich bei der Drehmaschine das WerkstĂŒck in einer Spindel dreht und das Werkzeug fest montiert ist. Bei einer FrĂ€smaschine hingegen dreht sich das Werkzeug (der FrĂ€ser) und das WerkstĂŒck ist fest in einem Schraubstock eingespannt. 

Was war zu tun? ❓

In den jeweiligen drei Wochen mussten wir mehrere Übungen nach einem fixen Arbeitsplan 📖 fertigen. Im Anschluss wurden beim FrĂ€sen eine und beim Drehen zwei Arbeitsproben angefertigt. Diese wurden von den Ausbildern vor Ort ĂŒberprĂŒft und benotet. ✔ Die normalen Übungen jedoch nicht. 

Sollte man vor Ablauf der jeweiligen drei Wochen mit allen Aufgaben fertig sein, kann man sich entweder neue Übungen bei den Ausbildern holen oder in das freie Arbeiten ĂŒbergehen und sich eigene Übungen ĂŒberlegen. Diese sollten selbstverstĂ€ndlich einen Sinn haben - ausgenommen sind hier Waffen, Pfeile etc. ❌

Persönliche SchutzausrĂŒstung (PSA):

Die Grundlagen des Zerspanens haben wir bereits in der Berufsschule gelernt, zum Beispiel auch das Errechnen der passenden Drehzahl einer Drehmaschine. Diese ist in der Regel sehr hoch. Die Gefahr ❗ vor heißen, fliegenden SpĂ€nen ist dementsprechend auch hoch. Eine einfache FrĂ€smaschine hat nĂ€mlich eine durchschnittliche Leistung von 15-20 PS - das ist vergleichbar mit einem Roller, der 125 ccm Hubraumvolumen hat. 💡

Da ist das Tragen der richtigen SchutzausrĂŒstung Ă€ußerst wichtig. Ein Bestandteil dieser AusrĂŒstung ist die Schutzbrille 👓 (in meinem Fall mit SehstĂ€rke). Sie schĂŒtzt die Augen vor den eben genannten SpĂ€nen, aber auch vor anderen GegenstĂ€nden oder plötzlich spritzenden FlĂŒssigkeiten. Durch die zusĂ€tzliche SehstĂ€rke kann ich trotz allem noch genau und sauber arbeiten, ohne die Brille ablegen zu mĂŒssen. 

Eigenes Empfinden:

Mir hat der Lehrgang viel Spaß gemacht! 😄 Ich war positiv ĂŒberrascht, wie schnell man so genaue und praktische Dinge herstellen kann. 

Man steht nicht acht Stunden am Tag an der Maschine, sondern ĂŒberlegt sich, was man als nĂ€chstes fertigen könnte und muss dazu noch einen Arbeitsplan schreiben. 

Ich freue mich schon darauf, meine neuen Fertigkeiten bei GEDIA unter Beweis zu stellen und bin schon auf den nÀchsten Lehrgang gespannt.

Bis zum nÀchsten Mal!


Fynn Lehmkuhl
Azubi Werkzeugmechaniker, 1. Lehrjahr



22.06.2022 Azubiblog Nach Oben