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„NEXT GEN Südwestfalen“ Ideenschmiede: Jungen Menschen eine Stimme geben

„NEXT GEN Südwestfalen“ Ideenschmiede: Jungen Menschen eine Stimme geben

Zum Auftakt der Initiative trafen sich 60 Schülerinnen und Schüler weiterführendender Schulen aus Südwestfalen in den Sauerland-Pyramiden in Lennestadt-Meggen, um erste Ideen zusammenzutragen: Was wünsche ich mir? Was muss getan werden, damit ich nach dem Schulabschluss hier bleibe? Was haben die Großstädte, was dem ländlichen Raum fehlt? Und bereiteten sich auf das Treffen mit den CEOs vor, um mit Ihnen über Ihre beruflichen Zukunftsperspektiven und persönlichen Wünsche zu sprechen. Das war der Tag

Emily (17) von der Anne-Frank-Schule in Halver sagt: „Immer mehr Leute aus dem Freundes- und Bekanntenkreis ziehen weg. Es ist wichtig, dass man sich dafür einsetzt, dass junge Leute hier bleiben.“ Denn, so ist sie sich sicher: „Das Sauerland ist nicht nur schön, es bietet auch viel.“ Und eine weiter Teilnehmerin fügt hinzu: „Wir leben in einer tollen Region. Aber es gibt so viele Defizite, beispielsweise bei der Infrastruktur.“

Den Dialog zwischen Schülern und CEOs loben Lasse, Tim, Emma und Helene aus der Q1 des Gymnasiums Maria Königin: „Der Grundgedanke ist gut – jetzt müssen Ziele festgesetzt werden.“ Wichtig sei, dass beide Seiten voneinander profitierten.

Dem stimmen auch Carla, Maya und Nadine aus der Q1 des Gymnasiums der Stadt Lennestadt zu. „Eine coole Idee.“ Den jungen Leute würde die Möglichkeit gegeben, mitzureden – und sich an entsprechender Stelle auch mal kritisch zu äußern.

Direkter Kontakt zu den Chefs

Darauf freuen sich auch Evelin (18) und Emely (17) vom Anne-Frank-Gymnasium in Halver schon jetzt. „Anfangs waren wir unsicher, was uns hier erwartet. Jetzt freuen wir uns auf das Projekt: Es ist gut, dass wir den Chefs dann auch mal direkt was sagen dürfen.“ Zum Beispiel, so ergänzt ein Schüler, „dass mehr getan und investiert werden muss, um uns hier zu halten.“

Während die Schüler Ideen sammeln und Fragen ausarbeiten, mit denen sie den CEOs sowohl in diversen Interviews als auch beim Event „Gen Z meets CEOs“ auf den Zahn fühlen möchten, hält das Projektteam Zitate und Aussagen in Bild und Ton fest. Auf diversen Kanälen sollen die Beiträge der jungen Leute veröffentlicht werden, sollen ihre Wünsche und Forderungen zu Gehör gebracht werden.

Bilder: Kerstin Sauer

Keine Frage: Ein einmaliges, ein spannendes Projekt. Und ein hoffnungsvolles, wie Paul Meurer betont: „Ein Ausrufezeichen von Hoffnung in einer Zeit, in der es so viele Krisen gibt.“

Der Hintergrund

„Mit ‚NEXT GEN‘ möchten wir junge Leute, also die nächste Generation, zu Wort kommen lassen und erfahren: Was braucht es, damit ihr hier in Südwestfalen bleibt?“, so Yvonne Hennecke vom fünfköpfigen Projekt- und Organisationsteam. Mitinitiator Paul Meurer, Leiter des Anne-Frank-Gymnasiums in Halver, ergänzt: „Wir fordern die Jugendlichen auf: Erklärt uns, was ihr erwartet, wenn ihr hier bleiben würdet.“ Erwartungen und Wünsche, die nicht einfach im luftleeren Raum verpuffen werden. In den bevorstehenden Gesprächen stehe der Austausch zwischen den jungen Vertretern der Generation Z und den CEOs im Vordergrund. Daraus, so hofft Paul Meurer, könnten sich weitere Projekte zwischen Firmen und Schulen entwickeln.

Offizieller Startschuss für „NEXT GEN Südwestfalen“ ist am Freitag, 16. September: Dann heißt es ab 9 Uhr in den Pyramiden in Meggen: „GenZ meets CEOs“. Ein Tag mit Vorträgen, Diskussionsrunden und Workshops, der gestreamt wird und so in die Schulen, Betriebe und Haushalte gelangen soll.

Hier klicken für mehr Informationen zur Next Gen Conference



18.08.2022 Alle Blogs Nach Oben