Bikar Metals zeigt: Authentische Arbeitgebermarken entstehen in der Belegschaft

Bikar Metals zeigt: Authentische Arbeitgebermarken entstehen in der Belegschaft
Bikar Metals zeigt: Authentische Arbeitgebermarken entstehen in der Belegschaft

von der Südwestfalen Agentur

Manchmal entstehen die besten Ideen nicht am Schreibtisch, sondern da, wo die echte Arbeit stattfindet. Als Personalverantwortliche wissen Sie: Eine authentische Arbeitgebermarke lässt sich nicht einfach erfinden oder mit Hochglanzbroschüren schaffen. Sie muss aus dem Unternehmen heraus entstehen und von den Menschen getragen werden, die jeden Tag dort arbeiten.

Genau das hat die Bikar Metals GmbH aus Bad Berleburg bewiesen und dafür den “„Award für erfolgreiches Arbeitgebermarketing 2025” erhalten. Ihre Geschichte zeigt, wie mittelständische Unternehmen durch authentische Ansätze starke Arbeitgebermarken entwickeln können.

In diesem Artikel erfahren Sie, welche konkreten Schritte Bikar Metals unternommen hat, um ihre Arbeitgebermarke zu entwickeln und warum gerade mittelständische Unternehmen von diesem Ansatz profitieren können. Das wichtigste Learning: Authentizität schlägt Marketing-Budget.

Inhaltsverzeichnis

Praxisbeispiel: Wie Bikar Metals zur Top-Arbeitgebermarke wurde

Was macht Bikar Metals so besonders? Die Antwort liegt nicht in einer ausgeklügelten Marketingstrategie, sondern in einem ungewöhnlichen Ansatz: Die Entwicklung der authentischen Arbeitgebermarke begann mitten in der Produktion.

In einer herausfordernden Unternehmensphase gingen Geschäftsführung und Führungskräfte einen unkonventionellen Weg. Statt externe Berater zu beauftragen oder Marketing-Kampagnen zu entwickeln, führten sie persönliche Gespräche mit allen Mitarbeitenden. Dieser direkte Dialog wurde zur Grundlage für eine spürbar neue Unternehmenskultur.

Die Ergebnisse sprechen für sich:

  • Flexible Arbeitszeitmodelle, die wirklich auf die Bedürfnisse der Mitarbeitenden eingehen
  • Gezielte Frauenförderung als gelebte Praxis
  • Umfassendes Gesundheitsmanagement
  • Kontinuierliche Weiterbildungsmöglichkeiten
  • Starkes Miteinander im Arbeitsalltag

Besonders beeindruckend: Das Thema Familie steht im Zentrum – nicht als Marketingfloskel, sondern als gelebter Wert. Diese Authentizität zeigt sich auch in der Außenkommunikation. Auf Social Media gewährt Bikar Metals echte Einblicke, die Nähe, Haltung und Teamgeist vermitteln.

Maria Arens von der Südwestfalen Agentur bringt es auf den Punkt: “Bikar Metals bildet einen Leuchtturm in der Top-Arbeitgeber-Region Südwestfalen: mit einer überzeugenden Arbeitgebermarke, die emotional berührt, glaubwürdig und nachhaltig wirkt.”

Die Erfolgsgeschichte von Bikar Metals spiegelt einen wichtigen Trend wider: 2025 wird das Employer Branding digitaler und authentischer. Potenzielle Mitarbeiter möchten sich idealerweise mit den Werten eines Unternehmens identifizieren können.

Die wichtigsten Entwicklungen im Arbeitgebermarketing 2025:

Echte Einblicke statt Hochglanzbilder

Unternehmen müssen echte Einblicke in die Unternehmenskultur geben, anstatt nur auf Hochglanzbilder zu setzen. Mitarbeitende werden zu den wichtigsten Markenbotschaftern. Storytelling spielt eine Schlüsselrolle, indem Mitarbeitende authentisch von ihren Erfahrungen berichten und so die Werte und die Arbeitsweise des Unternehmens erlebbar machen.

Wertebasierte Kommunikation

66% der Gen Y und sogar 69% der Gen Z ist es wichtig, dass der potenzielle Arbeitgeber die gleichen Werte teilt. Unternehmen müssen klar kommunizieren, wofür sie stehen – und diese Werte auch leben.

Employee Experience im Fokus

Attraktives Employer Branding alleine reicht nicht aus – Unternehmen müssen auch die passenden Erlebnisse schaffen. Es darf nicht nur bei Versprechen bleiben. Die Mitarbeitererfahrung muss vom ersten Kontakt bis zur langfristigen Karriereentwicklung stimmen.

Technologie als Unterstützung, nicht Ersatz

Die Verwendung von KI und Datenanalyse kann Unternehmen dabei helfen, ihre Arbeitgebermarke besser zu verstehen und zu verbessern. Doch es ist wichtig zu beachten, dass die Verwendung von KI und Datenanalyse nicht als Ersatz für menschliche Interaktion und Intuition betrachtet werden sollte.

Erfolgsfaktoren für mittelständische Unternehmen

Der Mittelstand hat im Arbeitgebermarketing besondere Stärken, die es zu nutzen gilt. Kleinere und mittelständische Unternehmen haben genauso einen Purpose – oft ist dieser sogar noch greifbarer und authentischer, weil er direkt mit der Unternehmenskultur oder den Werten der Inhaberfamilie verbunden ist.

Diese Faktoren machen mittelständische Arbeitgeber attraktiv:

Persönliche Nähe und direkte Kommunikation

Im Mittelstand ist der Weg zur Geschäftsführung oft kürzer. Diese Nähe ermöglicht schnelle Entscheidungen und persönliche Gespräche – wie das Beispiel Bikar Metals zeigt.

Flexibilität bei Arbeitsmodellen

Hybrides Arbeiten, individuelle Arbeitszeiten und Workation-Konzepte sind 2025 kein Benefit, sie sind eine Selbstverständlichkeit. Mittelständische Unternehmen können oft flexibler auf individuelle Bedürfnisse eingehen als Großkonzerne.

Authentische Unternehmenskultur

Was Konzerne durch Reichweite, Größe und Bekanntheit schaffen, können Sie mit einer gelungenen, authentischen und sympathischen Employer Brand wett machen und so qualifizierte Talente einstellen und langfristig binden.

Mitarbeitende als Markenbotschafter

Wenn Ihre aktuellen Mitarbeiter Stellenangebote und Unternehmensinformationen beispielsweise über private Social-Media-Kanäle teilen und promoten, schafft dies Authentizität und Vertrauen bei Bewerbern.

Praxistipps für die Umsetzung:

  • Führen Sie regelmäßige Gespräche mit allen Mitarbeitenden
  • Entwickeln Sie Ihre Arbeitgebermarke gemeinsam mit der Belegschaft
  • Setzen Sie auf echte Geschichten statt auf Marketing-Sprech
  • Nutzen Sie Social Media für authentische Einblicke
  • Investieren Sie in die Mitarbeitererfahrung, nicht nur in die Außendarstellung

Fazit: Glaubwürdigkeit als Wettbewerbsvorteil

Die Auszeichnung von Bikar Metals zeigt einen wichtigen Trend: Employer Branding 2025 erfordert, dass Unternehmen authentisch, technologiegetrieben und werteorientiert agieren. Denn erfolgreiche Arbeitgebermarken entstehen nicht am Reißbrett, sondern aus der gelebten Unternehmensrealität heraus.

Die wichtigsten Erkenntnisse:

  • Authentische Arbeitgebermarken schlagen Hochglanz-Marketing
  • Mitarbeitende sind die besten Markenbotschafter
  • Der Aufbau einer Arbeitgebermarke beginnt bei der eigenen Belegschaft
  • Persönliche Gespräche können mehr bewirken als teure Kampagnen
  • Mittelständische Unternehmen haben durch ihre Nähe und Flexibilität entscheidende Vorteile

Der “Award für erfolgreiches Arbeitgebermarketing 2025” macht deutlich: Es geht nicht darum, die größte oder bekannteste Marke zu sein. Es geht darum, die authentischste zu sein. Unternehmen, die diesen Weg einschlagen, positionieren sich erfolgreich im Wettbewerb um die besten Talente.

Informationen über Maria Arens, Mitarbeiterin der Südwestfalen Agentur

Über den Award und die Arbeitgeberschmiede Südwestfalen

Der Award für erfolgreiches Arbeitgebermarketing 2025:

  • Jährliche Auszeichnung der Südwestfalen Agentur im Rahmen des Regionalmarketings Südwestfalen
  • Würdigt Unternehmen mit durchdachten und glaubwürdigen Ansätzen zur Entwicklung authentischer Arbeitgebermarken
  • Verleihung 2025 im Rahmen des neuen “Südwestfalen Gipfels” in Hagen
  • Ziel: Inspiration schaffen, gute Beispiele sichtbar machen und Südwestfalen als Region der Top-Arbeitgeber positionieren
  • Auf der Shortlist 2025 standen: Die Stadtverwaltung Soest, die Siegenia Gruppe (Wilnsdorf) und Bikar Metals (Gewinner)
  • Award wird seit 2017 verliehen und auch 2026 wieder ausgelobt

Die Arbeitgeberschmiede Südwestfalen:

  • Projekt der Südwestfalen Agentur GmbH zur Stärkung und Positionierung Südwestfalens als Top-Arbeitgeber-Region
  • Agiles Open-Innovation-Projekt, offen für alle Interessierten
  • Sechs Verbundpartner: Fachhochschule Südwestfalen, Universität Siegen, Hochschule Hamm-Lippstadt, agentur mark GmbH, Wirtschaftsförderung Kreis Soest, Wirtschaftsförderung Kreis Siegen-Wittgenstein
  • Finanzierung durch Mittel der Europäischen Union und des Landes NRW
  • Ziel: Südwestfalen als Region der Top-Arbeitgeber in Deutschland etablieren

Mehr erfahren über:
Den Verein „Wirtschaft in Südwestfalen“
Die Südwestfalen Agentur
Willkommen in Südwestfalen

Bildunterschrift:
Strahlende Gesichter bei der Preisverleihung: Die drei Nominierten gemeinsam mit der Südwestfalen Agentur und vorn in der Mitte das glückliche Gewinner-Team von Bikar Metals. Foto: Niklas Jung/Südwestfalen Agentur GmbH



08. Juli 2025 08.07.25
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