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Action für Ihre Stars vor der Kamera

Action für Ihre Stars vor der Kamera

Die Drehtage und alles, was danach kommt

von Maximilian Müller

Haben Sie die richtige Agentur gefunden oder sich für eine interne Umsetzung entschieden, dann? Super, dann direkt hinein ins filmische Abenteuer! Diese drei Phasen stehen Ihnen jetzt bevor, um am Ende den fertigen Film anschauen zu können.

  1. Vorproduktion

In einem Briefing werden vorab Ziele, Zielgruppen, Kernaussagen und technische Rahmenbedingungen des Films festgehalten. Zudem werden die Protagonist:innen festgelegt, die vor der Kamera erscheinen. Daraus ergibt sich grober Ablauf und der in einem Drehbuch mündet. Es umfasst einen Szenenplan mit genauen Angaben zu Drehinhalten und -orten, Einsatz von Protagonist:innen und Statist:innen sowie Dialogen und Kameraeinstellungen. Mit einem Drehplan (auch Dispo genannt) wird schriftlich festgehalten, wann welche Szene welchem Material- und Menscheneinsatz hinter und vor der Kamera gedreht wird. Noch bevor sich eine Blende öffnet, bekommen Sie Konzept und Drehbuch zur Abnahme, erst wenn alles in Ihrem Sinne ausgestaltet ist, startet die Produktion.

2. Produktion

Mittendrin statt nur dabei: Der Jobfilm geht ganz nah ran an die Protagonist:innen, daher ist oft die Schulterkamera das Mittel der Wahl, um im wahrsten Sinne des Wortes den „Blick über die Schulter“ zu werfen. Im Betrieb und während des ganz normalen Tagesgeschäfts werden Aufnahmen und O-Töne aus dem Berufsalltag aufgenommen. Häufig ist dafür ein Drehtag schon ausreichend, der nicht viel durcheinanderbringen wird im Tagesgeschäft.

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3. Post-Produktion

Ist alles „im Kasten,“ geht es an den Schnittplatz: Die sogenannte Postproduktion schließt die Filmproduktion ab. Nach dem Sichten erfolgt ein erster Rohschnitt des gedrehten Materials. Wenn das in die richtige Richtung geht, erfolgt der Feinschnitt. Nach der Abnahme fügt der Mediengestalter oder die Mediengestalterin Musik, Effekte und Grafiken zu und gleicht bei unterschiedlichem Look des Materials alles in einer Farbkorrektur aneinander an.

Ist der Film schließlich abgenommen, kann er auf den vorgesehenen Kanälen veröffentlicht werden und so lange Verwendung finden, wie er für Sie aktuell ist.

Mein Tipp: Haben Sie bei allen drei Schritten Ihre Zielgruppe vor Augen: Wenn Sie für sie relevante Informationen den jeweiligen Sehgewohnheiten entsprechend gestaltet einfangen, gelingt ein Film, der seine vorgesehene Wirkung entfalten kann. So sorgen Sie nicht nur für einem guten Eindruck bei potenziellen Bewerber:innen und mehr Bewerbungen, sondern auch für eine Festigung der Bindung Ihrer Belegschaft an Ihr Unternehmen. Dabei ist die Umgebung, in der er platziert wird, ebenfalls von Belang: Denn der beste Jobfilm nützt wenig, wenn die Karriere-Webseite ein digitaler Gruß aus 2005 ist.

Lesen Sie auch:

Folge 1: Warum Sie beim Arbeitgebermarketing auf Film setzen sollten!
Folge 2: Recruiting-Filme – So erreichen Sie Ihre Zielgruppe!
Folge 3: Jobfilme: Selbst produzieren oder Agentur beauftragen?



03.06.2022 Alle Blogs Nach Oben